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Kartoffeln unter die Lupe genommen

 

© sherstobitov AdobeStock 503851765
Kartoffeln sind ein Grundnahrungsmittel, das jedoch ein wenig mit schlechten Ruf zu kämpfen hat. Teilweise wird ihnen wegen des hohen Anteils an Kohlenhydraten die Rolle eines Dickmachers zugeschrieben. Dabei haben Kartoffeln jedoch deutlich weniger Kalorien als andere Kohlenhydrat-Lieferanten, wie z.B. Nudeln. Außerdem steckt in den Kartoffeln selbst nur wenig Fett. Ein weiterer Grund, warum die Kartoffel als ungesund bezeichnet wird, ist die Zubereitungsform. Frittierte Lebensmittel sind Kalorienbomben. Welche Lebensmittel man frittiert, spielt dabei eher weniger eine Rolle. Bratkartoffeln, die mit viel Fett in der Pfanne gebraten wurden, haben nicht von sich aus zu viele Kalorien, sondern aufgrund der Zubereitungsart.

Nimmt man die Kartoffel genauer unter die Lupe, stellt man fest, dass eine Menge wichtiger Nährstoffe darin enthalten sind. Kartoffeln enthalten Kalium, Calcium, Magnesium und Phosphor. Auch einiges an Vitaminen steckt in den Knollen, so verfügen Kartoffeln über Vitamin C und eine ganze Reihe B-Vitamine. Auch Antioxidantien sind in Kartoffeln enthalten. Diese spielen eine große Rolle beim Schutz der Zellen vor freien Radikalen.
Kartoffeln sind also sehr gesund und man kann sie ziemlich abwechslungsreich zubereiten. Ofenkartoffeln, die Verarbeitung zu Gnocchi oder die einfache Salzkartoffel als Beilage. Damit fangen die Möglichkeiten, die die verschiedenen Kartoffelsorten bieten, erst an. Möchte man sie zu Pommes verarbeiten, aber das Frittieren sparen, kann man dünn geschnittene Kartoffelstifte auch mit etwas Öl im Backofen garen.
Zudem sind Kartoffeln nicht nur gesund, sie sind auch das ganze Jahr über aus regionalem Anbau erhältlich. Damit sind sie auch ein sehr umweltfreundliches Gemüse.

Beachten sollte man bei Kartoffeln lediglich zwei Dinge: Erstens muss man sie vor dem Verzehr garen, denn roh enthalten sie unter anderem giftige Stoffe. Zweitens lässt sich die Schale teilweise mitessen. Das kommt einerseits auf die Schale selbst an, andererseits auch auf die Herkunft der Kartoffel. Junge Kartoffeln haben meistens eine sehr dünne Schale, die beim Essen nicht weiter stört und sogar noch eine Portion gesunder Ballaststoffe mit sich bringt. Will man die Schale mitessen, nimmt man aber am besten Bio-Kartoffeln, damit man sicher sein kann, dass keine Pestizide im Spiel sind.
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